Frisch-Auf Altenbochum erneut Sieger des Wiener Turniers

Die Wiener Prellballer des TV Kaiser-Ebersdorf und des Ottakringer TV veranstalteten am 11. Mai 2024 zum 37. Mal das Wiener Prellball-Turnier. Wie 2018 und 2019 machte sich eine Reisegruppe über das lange Wochenende vom 09. Mai bis zum 12. Mai auf den langen Weg (1000 km) nach Wien, um an dem Turnier teilzunehmen. Nach knapp 10 Stunden Fahrt erreichte die erste Reisegruppe aus Bochum mit Vertretern vom Linden Dahlhauser TV (Markus Wende, Mirko Sachenbacher, Ricarda Froböse), vom TV Winterhagen (Annika Köthe), vom TB Essen Altendorf (Angela Nachtigall und Saskia Nachtigall) und vom TV Frisch-Auf Altenbochum (Maurice Nachtigall) am Donnerstagmorgen Wien. Am Mittag stießen dann noch Vertreter vom TSG Valbert (Dustin Kalthoff) und TV Frisch-Auf Altenbochum (Marcel Nachtigall) dazu.

Am Mittag ging es dann mit dem Bus und den anderen Prellballern rauf auf den Kahlenberg. Mit einem super Ausblick über Wien begann die Wanderung nach unten, wobei mehrere Stopps zwischen den Weinreben eingelegt werden konnten, um das Endprodukt zu testen. Am Freitag konnte die Innenstadt besichtigt werden.

Für das Turnier am Samstag hatten 10 Mannschaften aus Österreich und Deutschland gemeldet. Bei den Männern starteten Dustin Kalthoff, Maurice und Marcel Nachtigall für den TV Frisch-Auf Altenbochum. Bei den Frauen spielten Annika Köthe, Alexandra Stark, Saskia und Angela Nachtigall. Im DM-Modus ging es in 2 Gruppen los. In der Gruppe A konnten sich die Männer gegen Ottakringen M40, MTV Wohnste, Waiblingen Mixd und Kaiser-Ebersdorf durchsetzen. In Gruppe B wurde der TB Essen-Altendorf Dritter hinter dem VFL Waiblingen und Ottakring, jedoch vor Oberschopfheim und Kaiser-Ebersdorf M40. Im Vorkreuz-Spiel mussten sich die Essener Frauen dem MTV Wohnste geschlagen geben und holten am Ende den 5. Platz in der Gesamtwertung als beste Frauen Mannschaft.
Im Halbfinale trafen die Altenbochumer Männer dann auf den VFL Waiblingen und hatten am Anfang starke Probleme ins Spiel zu kommen, profitierten dann aber von den Schlagfehlern der Waiblinger und trafen im Finale erneut auf den MTV Wohnste. In einem von Angaben geprägten Spiel konnte in der letzte Sekunde der entscheidende Punkt erkämpft werden. Nach 2018 und 2019 gewann Frisch-Auf zum 3. Mal den Titel des Turniersiegers.

Nach der Siegerehrung in der Turnhalle klang der Abend im Restaurant aus . Die Gesandtschaft aus Bochum bedankt sich bei den Ausrichtern aus Wien und hofft viele Mannschaften beim Pott-Pokal Ende September in Bochum begrüßen zu dürfen.

Wunderbarer Saisonabschluss für die Frisch-Auf Minis

Vier Mannschaften in Meinerzhagen beim 4. Spieltag der Saison 2023/24

Zum 4. und letzten Prellball-Minispieltag der Saison 2023/24 fuhr der TV Frisch-Auf Altenbochum mit einer Rekordzahl von 4 Mannschaften nach Meinerzhagen.

Die Altenbochumer Orcas starteten mit Anton Hildebrandt, Marie Mondroch, Karl Nachtigall und wurden an diesem Tag von Angela Nachtigall betreut. Die Haie waren Yusuf Kiziler, Mahmud Hirzallah und Lina König mit der Betreuerin Saskia Nachtigall. Tobias Kokesch trainierte die Delfine Mats Kruse, Hannes Silaschi und Advaith Boothpur. Maurice Nachtigall kümmerte sich um die Seepferdchen, das jüngste Team, Aljoscha Hildebrandt, Jule Backherms und Tamo Nachtigall.

Zum ersten Mal fand der Minispieltag in der großen Meinerzhagener Dreifachturnhalle „Rothenstein“ statt, wo die Leistungsklasse nur vier Wochen zuvor ihre Deutschen Meisterschaften ausgetragen hatte. Insgesamt 16 Mannschaften aus sechs Vereinen (Tus Meinerzhagen, TV Berkenbaum. TV Jahn Bad-Lippspringen, TV Winterhagen, ATV Bonn, TV Frisch-Auf Altenbochum) starteten an diesem Spieltag am Sonntag, den 21. April 2024, worüber sich Staffelleiterin Andrea Nachtigall sehr freute.

Alle Altenbochumer Teams starteten bei den „bis 9-Jährigen“. Gespielt wurde in zwei Gruppen, sodass jede Altenbochumer Mannschaft auch ein Spiel gegen ein Team des eigenen Vereins spielte.

Alle Prellballerinnen und Prellballer gaben ihr Bestes und zeigten, wie junger Prellballsport auszusehen hat.

Die Altenbochum Orcas gewannen sogar jedes Spiel und gingen als Turniersieger mit einem besonders großen Pokal nach Hause.

Als jüngster Spieler wurde Tamo Nachtigall (3 Jahre alt) vom TV Frisch-Auf Altenbochum geehrt, die jüngste Spielerin kam vom TuS Meinerzhagen.

Traditionell gab es am letzten Spieltag ganz besondere Präsente für alle Spielerinnen und Spieler. So bekam jede und jeder einen eigenen grünen Turnbeutel, auf dem die Embleme der sechs teilnehmenden Vereine gedruckt waren. Außerdem gab es bronzene, silberne und goldene WTB („Westfälischer Turnerbund“)-Anstecknadeln neben den bereits bekannten und begehrten Wanderpokalen.

Die Trainerinnen Saskia und Angela Nachtigall waren sehr glücklich und vor allem stolz, wie schön alle Spielerinnen und Spieler miteinander spielten und wie groß die Fortschritte waren, die alle an diesem Spieltag machten. Voll Vorfreude wird nun die nächste Saison erwartet.

Bei den Minis startet die E- und F-Jugend (bis 11 Jahre) aus dem WTB (Westfälischen Turnerbund) und aus dem RTB (Rheinischer Turnerbund). Ein Prellball-Spiel dauert 2x 10 Minuten, bei den Minis 2x 5 Minuten. Pro Spieltag werden pro Mannschaft i.d.R. 4-5 Spiele absolviert. Eine Prellballsaison startet nach den Sommerferien und endet im Juni des darauffolgenden Jahres.

Prellballer zum dritten Mal Deutscher Vizemeister

v.l.: Felix Cosfeld, Fabian Bartuschat, Marcel Nachtigall, Maurice Nachtigall, Marius König, Till Scherzinger

 Nach zwei Deutschen Vizemeisterschaften stiegen die Erwartungen und die eigenen Ansprüche. Der Wunsch nach der ersten Deutschen Meisterschaft seit 29 Jahren wurde laut ausgesprochen. So stellte sich die Frage, ob die Mannschaft aus Altenbochum dem eigenen Druck und von außen standhalten konnte. Dementsprechend groß war die Freude nach dem gewonnen Halbfinale, aber auch die Enttäuschung nach dem verlorenem Finale.

Am 23. und 24. März 2024 war es wieder soweit. Nach einer durchwachsenen Saison fand die Deutsche Meisterschaft im Prellball 2024 dieses Jahr beim TuS Meinerzhagen statt. Auf Grund des kurzen Weges reichte die Anreise am Samstag. Unterstützt von Trainingspartnern, Freunden und Familie ging es im ersten Spiel gegen den TSG Valbert. In einem spannenden Spiel konnte das für die Psyche immens wichtige erste Spiel knapp gewonnen werden (32:30). Hatte sich die erste Mannschaft mit Maurice Nachtigall auf links, Marcel Nachtigall in der Mitte und Marius König auf rechts im ersten Spiel noch mit Felix Cosfeld am Schlag Verstärkung geholt, wurde im zweiten Spiel gegen den TV Rieschweiler (33:31) auf das eingespielte Team mit Fabian Bartuschat in der Mitte und Marcel Nachtigall am Schlag zurückgegriffen. Mit einer starken zweiten Halbzeit konnte sich erneut der Sieg gesichert werden. Die Anspannung war abgefallen und so konnte im dritten Spiel gegen den MTV “Jahn” Schladen von Anfang an ein sicherer Sieg eingefahren werden (35:28). Auf Grund der Ergebnisse der anderen Gruppenspiele ging es im vierten Spiel gegen den SV Weiler schon um den Gruppensieg. Nach mehreren Führungswechseln konnte auch das vierte Spiel in Folge gewonnen werden (34:33). Halbfinale!
Als Gruppenerster ging es dann in das letzte Spiel. Hier spielte zum ersten Mal die Mannschaft, wie sie auch ab der nächsten Saison spielen wird: Felix und Fabian in der Mitte und Maurice und Marius auf den Außenpositionen. Geprägt von der Angabe ging es hin und her. Am Ende hatte der MTV Eiche Schönebeck die Nase vorne (33:36).

Am zweiten Tag qualifizierte sich der Ausrichter TuS Meinerzhagen für das Halbfinale. Wie schon im Jahr zuvor, kam es zu einem hitzigen Spiel zwischen den beiden Kontrahenten. Angefeuert von den vielen Fans sowohl aus Meinerzhagen als auch aus Bochum hatten die Bochumer am Ende die Nase vorne (33:31). Und so kam es erneut zum Finale (wie 2022 und 2023) zwischen dem TV Frisch-Auf Altenbochum und dem TSV Ludwigshafen. Angefeuert von den eigenen Fans lieferten sich die Bochumer allerdings in der Anfangsphase zu viele Konzentrationsfehler. Fehler, die im Finale einer Deutschen Meisterschaft nicht passieren dürfen. So kam es sowohl beim Schlag, als auch bei der Vorlage zu Fehlern, die der TSV Ludwigshafen dankend annahm und zur Halbzeit mit 5 Punkten führte. Trotz des Rückstands kämpfte sich die Mannschaft in einer Drangphase zurück und konnte zwischenzeitlich sogar den Ausgleich erkämpfen. Am Ende reichte es aber leider nicht für die Deutsche Meisterschaft. Und so überwog am Ende des Spiels die Enttäuschung und erst in den Tagen danach wuchs die Erkenntnis, dass  sich der immense  Trainingsaufwand immerhin dahingehend gelohnt hat, dass sich Frisch – Auf in der Spitze des Prellballs etabliert und der Abstand zum jetzigen Rekordmeister aus Ludwigshafen verkürzt hat.

v.l._ Till Scherzinger, Marius König, Felix Cosfeld, Marcel Nachtigall, Fabian Bartuschat, Luca Höbener, Tobias Pappert, Maurice Nachtigall, Tobias Kokesch
Prellballer der Prellball Bundesliga Mitte

Ein Auf und Ab zur Westfalenmeisterschaft

Als Vorbereitungsturnier für die Deutsche Meisterschaft sollte die Westfalenmeisterschaft für die Bundesliga Mannschaft am Samstag den 02. März 2024 dienen.

Mit Marius König, Fabian Bartuschat, Maurice und Marcel Nachtigall ging es in einer möglichen Anfangsformation nach Kierspe. Das erste Spiel gegen die ersatzgeschwächten Meinerzhagener konnte trotz einiger Umstellungsschwierigkeiten von drei auf vier Spieler gewonnen werden. Unkonzentriertheiten ließen den Gegner aber zum Ende des Spiels hin noch einmal aufkommen. Diese Unkonzentriertheit setzte sich im nächsten Spiel gegen den TSG Valbert fort. Sowohl mit der Annahme als auch am Angriff kamen die Jungs aus Altenbochum nicht ins Spiel. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft kippte und das Spiel wurde verdient verloren.

In dem anschließenden Spiel gegen den Eiserfelder TV (M30) bewies die Mannschaft dann aber Moral. Trotz eines schwachen Starts (5 Punkte Rückstand nach einer Minute Spielzeit) wurde sich Punkt für Punkt zurück an die Führung gekämpft. Am Ende stand ein hart erarbeiteter Sieg zu Buche. Im vermeintlich letzten Spiel ging es dann gegen den Stadtrivalen aus Linden-Dahlhausen (M30). Und wie im zweiten Spiel lief wieder nicht viel zusammen. Unnötige Fehler sowohl in der Annahme, der Vorlage als auch am Schlag zeigten, dass die Abläufe zu viert noch nicht stimmten. Der benötigte Spielfluss, in dem sich die Spieler während des Spiels befinden, wurde nicht gefunden und das Spiel sang- und klanglos verloren.

Da die Spiele der Leistungsklasse und M30 unterschiedlich gewertet wurden, kam es in der Leistungsklasse zwischen TSG Valbert, TuS Meinerzhagen und TV Frisch-Auf Altenbochum zu Entscheidungsspielen (Meinerzhagen gewann gegen TSG Valbert, alle ein Sieg, eine Niederlage). TSG Valbert hatte das Losglück auf seiner Seite und stand durch das Los im „Finale“. Meinerzhagen und Altenbochum mussten im ersten Entscheidungsspiel bei 2×5 Minuten gegeneinander antreten.

Und erneut zeigte die Mannschaft aus Altenbochum Moral, gewann das Spiel und durfte im „Finale“ gegen die TSG Valbert um die Westfalenmeisterschaft antreten. In einem spannenden Spiel, in dem die Führung hin und her ging, bewiesen die Altenbochumer endlich Moral und einen starken Zusammenhalt: Am Ende stand nach der Gewinn der Westfalenmeisterschaft in der Leistungsklasse, der erste seit fast 30 Jahren.

Altenbochumer im Finale beim 2. Prellball-Mini Spieltag


Am Sonntag, den 25. Februar 2024 fand der 2. Spieltag der Prellball-Minis beim TuS Meinerzhagen statt. Nur vier Wochen nach dem letzten Spieltag ging es für die Prellballerinnen und Prellballer wieder in Richtung Sauerland. Der TV Frisch-Auf Altenbochum startete dieses Mal mit drei Mannschaften. Nachdem die noch junge Gruppe der beiden Trainerinnen Saskia und Angela Nachtigall in der letzten Saison mit einer Mannschaft und beim letzten Spieltag mit zwei Mannschaften an den Start gegangen war, spielten dieses Mal die Altenbochumer „Haie“, „Delfine“ und „Orkas“. Alle drei Mannschaften starteten als noch junge Teams in der Spielklasse der „Bis 9-Jährigen“.

Insgesamt 12 Mannschaften aus Bonn, Meinerzhagen, Winterhagen, Berkenbaum und Altenbochum gingen an den Start. Alle Altenbochumer Teams zeigten eine tolle Leistung und auch alle Unterstützenden freuten sich über die Spielfreude.

Für eine tolle Überraschung sorgten die Bochumer „Haie“ Anton Hildebrandt, Mahmud Hirzallah und Jano Harms mit Betreuerin Saskia Nachtigall, die in der Vorrunde alle Spiele gewannen und im Finale gegen den TuS Meinerzhagen nur ganz knapp mit einem Ball Unterschied verloren und somit den 2. Platz belegten.

Die „Orkas“ Marie Mondroch, Lina König und Karl Nachtigall mit Betreuerin Angela Nachtigall zeigten einen technisch einwandfreien Unterarmschlag. Das jüngste Altenbochumer Team, die „Delfine“ Yorick Schöppner, Aljoscha Hildebrandt und Hannes Silaschi mit Betreuer Tobias Kokesch, spielten ihr erstes Prellball-Turnier und zeigten eine tolle Teamleistung.

Bei der Siegerehrung gab es für jedes Team einen nagelneuen Wander-Pokal und eine Urkunde. Mit einem erweiterten Prellball-Erfahrungsschatz und vielen Eindrücken ging es wieder zurück ins Ruhrgebiet.

„Es ist total toll zu sehen, wie entspannt die Kids hier an ein Turnier herangeführt werden, super sympathisch und Kinder-orientiert, da können sich ziemlich viele Sportarten eine dicke Scheibe von abschneiden“, so ein mitgefahrener Spieler-Vater.

Bei den Minis startet die E- und F-Jugend (bis 11 Jahre) aus dem WTB (Westfälischen Turnerbund) und aus dem RTB (Rheinischer Turnerbund). Ein Prellball-Spiel dauert 2x 10 Minuten, bei den Minis 2x 5 Minuten. Pro Spieltag werden pro Mannschaft i.d.R. 4-5 Spiele absolviert. Eine Prellballsaison startet nach den Sommerferien und endet im Juni des darauffolgenden Jahres.

Bochumer Prellballer beenden Bundesliga Mitte an der Spitze

Etwas ungläubig, aber dafür stolz guckten die Bochumer Prellballer am Ende des letzten Spieltags auf die Tabelle. Denn mit dem 1. Platz hatte keiner mehr nach dem 2. Durchgang gegen den TV Kierdorf gerechnet. Und somit freuten sie sich nicht nur über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Meinerzhagen, sondern auch über die direkte Qualifikation für die zweigleisige Prellball Bundesliga Nord. 

Von links: Fabian Bartuschat, Felix Cosfeld, Marius König, Marcel Nachtigall, Maurice Nachtigall, Luca Höbener, Leon Wettlaufer

Wie auch die diesjährige Deutsche Meisterschaft in Meinerzhagen stattfindet, richtete der letzte Spieltag (17. Februar 2024) der Saison 2023/34 der TuS Meinerzhagen aus. Mit einer guten Ausgangslage aus dem 2. Spieltag, aber dennoch nervös, ging es in den ersten Durchgang gegen den TV Jahn Bad Lippspringe. Marius König, Maurice Nachtigall und Marcel Nachtigall erwischten aber sofort einen guten Start und spielten das Spiel sehr konzentriert bis zum Ende und ließen nichts anbrennen (22:39). Im Gegensatz dazu das Spiel gegen den TV Kierdorf. Die ersten Minuten hart umkämpft und ausgeglichen, regten sich die Jungs über die Schiedsrichterentscheidungen auf und ließen sich so aus dem Spiel bringen, sodass man zur Halbzeit mit 4 Punkten Differenz hinten lag. In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Jungs aus dem Pott nochmal dran, doch immer wenn es knapp wurde, schlichen sich “dumme” Fehler sowohl in der Annahme als auch beim Angirffsschlag ein (26:28). Enttäuscht und frustriert ging es vom Platz und das Erreichen der direkten Qualifikation für die Bundesliga Nord schien in weite Ferne zu rücken. Doch sowohl der Linden-Dahlhauser TV (8/2 Punkte), der einen super Tag erwischte, als auch die eigene Leistung gegen die beiden direkten Konkurrenten TSG Valbert (32:25) und TuS Meinerzhagen (35:30) mischten die Tabellensituation mit jedem Durchgang neu durch. Am Ende reichte der Sieg gegen den TV Berkenbaum (37:25) für den ersten Tabellenplatz. 

Die zweite Mannschaft musste aus beruflichen Gründen auf Till Scherzinger und krankheitsbedingt auf Tobias Kokesch verzichten. Trotz guter Leistungen fehlten am Ende 1-2 % um die Spiele für sich zu entscheiden ((2/8 Punkte).

Altenbochumer Prellball-Nachwuchs erfolgreich im Sauerland 

Am Sonntag, dem 28.01.2024 fand beim TV Berkenbaum in Kierspe im Sauerland der erste Pellball-Mini-Spieltag des neuen Jahres statt.  

Nachdem in der letzten Saison immer noch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie zu spüren waren und einige Vereine noch nicht teilnehmen konnten, trafen sich nun neun Mannschaften aus fünf verschiedenen Vereinen: 2 Mannschaften des Ausrichters TV Berkenbaum, 3 Mannschaften vom TuS Meinerzhagen, jeweils eine Mannschaft vom ATV Bonn und vom TV Winterhagen (Hückeswagen) und die beiden Frisch-Auf Teams.  

Da beide Mannschaften von Frisch-Auf zu den jüngeren Teams der Mini-Runde gehörten, starteten sowohl die Altenbochumer „Löwen“ mit Lina König, Mahmud Hirzallah und Aljoscha Hildebrandt als auch die Altenbochumer „Geparden“ mit Marie Mondroch, Anton Hildebrandt und Karl Nachtigall  bei den „bis 9-jährigen“. Beide Teams hatten jeweils vier Spiele: gegen Meinerzhagen, Berkenbaum und Bonn und ganz zum Schluss die „Löwen“ gegen die „Geparden“. Beide Teams konnten einen Sieg mit nach Hause nehmen. So schlugen die „Geparden“ das Team vom ATV Bonn und die „Löwen“ im Anschluss die „Geparden“. Hochzufrieden freute sich das Trainerinnenteam Saskia Nachtigall und Angela Nachtigall mit ihren Kids. So fuhren nicht nur beide Frisch-Auf Mannschaften mit einem Pokal nach Hause, sondern konnten eine Menge lernen und einen gehörige Portion Motivation für das nächste Mini-Turnier tanken.  

Eine Prellballsaison startet nach den Sommerferien und endet im Juni des darauffolgenden Jahres. Bei den Minis startet die E- und F-Jugend (bis 11 Jahre). Ein Prellball-Spiel dauert 2x 10 Minuten, bei den Minis 2x 5 Minuten. Pro Spieltag werden pro Mannschaft i.d.R. 4-5 Spiele absolviert.

Der FAA ist wieder da

Die erste Prellball Bundesliga Mannschaft der Männer vom TV Frisch-Auf Altenbochum blieb am 2. Spieltag (20.01.2024) der laufenden Saison ungeschlagen und meldet sich somit zurück mit Blick auf die Tabellenspitze. Am vergangenen Samstag starteten Maurice Nachtigall, Marcel Nachtigall und Marius König mit einem Sieg (33:30) gegen den direkten Konkurrenten vom TuS Meinerzhagen. Anschließend folgte zum Ende der Hinrunde ein deutlicher Sieg gegen den Bundesliga-Neuling TV Berkenbaum (41:19). Auch gegen die immer stärker auftretende zweite Mannschaft aus Altenbochum (37:32) sowie gegen den Ausrichter vom Linden-Dahlhausener TV (36:30) behielt man am Ende die Oberhand und konnte mit einem perfekten Spieltag und nun 14:4 Punkten in der Gesamtwertung auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

Lediglich die Mannschaft vom TSG Valbert liegt mit einem Zähler mehr und 15:3 Punkten auf dem Konto vor der ersten Mannschaft aus Altenbochum. Der punktgleiche Tabellendritte TuS Meinerzhagen richtet den kommenden und letzten Spieltag der Bundesliga Mitte aus. Hier geht es noch einmal um alles – denn nicht nur die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (Platz 1 bis 4), sondern auch die direkte Qualifikation zur künftigen Bundesliga Nord/Süd (Platz 1 bis 2) wird hier ausgespielt. Die Männer vom FAA müssen gegen jeden direkten Konkurrenten in der Rückrunde noch einmal ran und haben ihren Erfolg somit selbst in der Hand. Ziel des amtierenden Deutschen Vizemeister ist natürlich einer der ersten beiden Plätze, um die Aufstiegsspiele zu umgehen. Doch allein die Qualifikation zur erneuten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft wäre für das Trio ein zufriedenstellender Saisonabschluss.

Die zweite Mannschaft mit Felix Cosfeld, Fabian Bartuschat, Till Scherzinger und Leon Wettlaufer konnten sich erneut über Unterstützung von den Nachwuchsspielern Luca Höbener und Tobias Kokesch freuen. Auch sie sammelten weitere wichtige Punkte und können auf den aktuellen 5. Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld sehr stolz sein.

1. Spieltag Prellball Bundesliga Mitte 23/24

Wie schon im letzten Jahr finden dieses Jahr nur drei Spieltage der Prellball Bundesliga Mitte Männer statt.

Auf Grund einer Änderung soll es auch die letzte Saison der Prellball Bundesliga Mitte werden. Trotz großen Widerstandes und noch größerer Bedenken der Verbände Westfalen und Rheinland stimmten die anderen Verbände für eine zweigleisige Bundesliga. Ab nächster Saison wird es nur noch eine Prellball Bundesliga Süd und eine Prellball Bundesliga Nord geben. Hierbei geht die Grenze genau zwischen den beiden Verbände Rheinland (ab nächster Saison im Süden) und Westfalen (ab nächster Saison im Norden). Neben den längeren Anfahrtswegen und den damit größeren Zeit- und Kostenaufwand geht vor allem das gemeinschaftliche Zusammensein des Westens verloren. Begründet wird dies mit einer Aufrechterhaltung des Spielbetriebs und dem erneuten Aufbau einer Regionalliga, um den Übergang von der Jugend in die Bundesliga für die Jugendmannschaften zu erleichtern. Hier zeigt sich die unterschiedliche Ansatzweise der Verantwortlichen und die einiger aktiver Prellballer.
Mit der Reform wird einer “Weiter so” verfolgt. Es wird auf Teufel komm raus versucht, den “Status Quo”, wie er seit Jahrzehnten existiert, für ein paar weitere Jahre aufrecht zu erhalten. Hierbei fehlt aus Altenbochumer Sicht ein weitsichtiges Denken. Entstanden ist die Idee aus einer Arbeitsgruppe, die den Jugendbereich verändern wollte, um wieder mehr Nachwuchs für den Prellball zu bekommen. An sich eine sehr sinnvolle Arbeitsgruppe. Heraus gekommen ist ein Konzept mit einer kompletten Umstrukturierung des Wettkampfwesens, vom Jugendbereich bis zu den Senioren. Das eigentliche Ziel wurde leider komplett verfehlt. Positiv zu erwähnen ist die frühe Kommunikation der Beteiligten, die eine Umstrukturierung angekündigt hat. Es wurde Feedback eingeholt, welches aus Prellball-Bochum auch kam. Leider ist bei den Spielern der Bochumer Vereine der Eindruck entstanden, dass eine Diskussion der Reform gar nicht erwünscht war. Eher entstand der Eindruck, dass die Initiatoren ein “Vielen Dank” und “Ihr macht das super” hören wollten, als konstruktive Ideen und andere Blickwinkel auf die Folgen und Auswirkungen.

So berücksichtigt die Reform aus Sicht der Bochumer Prellballer nicht das eigentliche Problem: Es gibt zu wenige Leute, die Jugendarbeit machen wollen. Somit gibt es zu wenige Jugendmannschaften und Seniorenteams. Auch der Anreiz, neu in den Wettkampfbetrieb einzusteigen wird mit einer Regionalliga, für die man mehrere hunderte Kilometer pro Richtung fahren muss, nicht gesetzt. Ein Unterbau in der Liga wird den Unterschied zwischen Bundesliga- und Regionalliga- Mannschaften nur noch größer werden lassen. Das familiäre beim Prellball geht auf Grund von unterschiedlichen Spieltagen/Spielorten ebenfalls verloren.
Für uns hat sich die Frage gestellt, welchen Stellenwert hat der Prellball heute und welchen Stellenwert hatte der Prellball damals für die SpielerInnen, als der Ligabetrieb eingeführt wurde. Und hier zeigt sich, dass die Gesellschaft sich verändert hat und somit auch die Anforderungen an den Prellballsport.
Zum Zeitpunkt der Einführung der Prellball-Bundesliga gab es viel mehr Mannschaften in der Breite. Es kamen immer mehr Mannschaften auf allen Niveau-Ebenen hinzu. Die Jugendarbeit begann. Aktuell ist es genau umgekehrt. Die Jugendarbeit nimmt immer mehr ab, der Sprung in die Bundesliga ist zwar so einfach wie nie, aber um das Niveau zu erreichen, fehlen den Jugendmannschaften die entsprechenden Gegner. Ein Messen auf dem eigenen Niveau und das damit verbundene Wachsen der Mannschaften kann wie gewünscht nicht stattfinden. Genauso sieht es mit den Freizeit-Mannschaften aus. Der Sprung in die Prellball Bundesliga ist dann doch zu groß. Aus diesem Grund wurde von den Bochumer Prellballer ein alternatives Modell vorgeschlagen.

Das als Alternative zum Ligabetrieb vorgestellte Turniermodell, ähnlich dem Grand Slam beim Tennis, würde unter den aktuellen Gegebenheiten viele Vorteile mit sich bringen. Natürlich würde das Spielniveau nicht so hoch sein wie im Ligabetrieb, aber was nützt dem Prellball kurzfristig ein hohes Spielniveau, wenn langfristig dem Prellball die Basis für Prellballspiele auf hohem Niveau entzogen wird.

Es blieb dabei. Der Entwurf einer Aufrechterhaltung des aktuellen “Status Quo” überzeugte die meisten Verantwortlichen. Ein mutiger Schritt in eine neue Richtung wurde nicht eingeschlagen. Hoffen wir, dass sich die Erfahrung der verantwortlichen älteren Prellballer – Generation bewahrheitet und sich die Reform positiv auf den Prellball und vor allem für den Prellball Nachwuchs auswirkt. Und falls es doch nicht den gewünschten Effekt hat, so existiert bereits eine andere Idee als Entwurf und es bleibt zu hoffen, dass es dann nicht schon zu spät ist, einen mutigen Schritt zu gehen.

2. Mannschaft: Fabian Bartuschat, Luca Höbener, Felix Cosfeld und Till Scherzinger

Aus diesem Grund qualifizieren sich die ersten beiden Mannschaften für die Prellball Bundesliga Nord oder Süd. Alle anderen Mannschaften müssen sich über ein Qualifikationsturnier für die Prellball Bundesliga qualifizieren. Im ersten Durchgang ging es, wie immer, 1. Mannschaft gegen die 2. Mannschaft. Hierbei setzten sich Marius König, Maurice und Marcel Nachtigall gegen die zweite Mannschaft durch (41:32). In der zweiten Mannschaft gab Luca Höbener sein Bundesliga-Debüt und ersetzte den erkrankten Leon Wettlaufer. Im nächsten Spiel setzten sich Fabian Bartuschat, Felix Cosfeld, Till Scherzinger und Luca Höbener stark gegen den Ausrichter aus Lippspringe (35:29) durch und holten die ersten Punkte der Saison. Im Parallelspiel blieb es lange spannend, doch auch die 1. Mannschaft konnte sich am Ende gegen die verletzungsgeschwächten Dahlhauser durchsetzen (36:34). Im Spiel Altenbochum 1 gegen TV Jahn Bad-Lippspringe konnte auf Grund einer guten Annahmeleistung ein verdienter Sieg eingefahren werden (42:28). Große Freude herrschte im Parallelspiel. Altenbochum 2 konnte erstmalig den Linden Dahlhauser Turnverein bezwingen (34:33). Die jeweils beiden letzten Spiele gegen Valbert und TV Kierdorf konnten weder die 1. Mannschaft (31:38 und 29:33) noch die 2. Mannschaft (26:39 und 22:37) für sich entscheiden. Sowohl Kierdorf (1.) als auch Valbert (2.) konnten Ihre starke Leistung vom Turnier in Berkenbaum bestätigen.

Somit stehen die beiden Mannschaten aus Altenbochum auf Platz 4 und 5 und sind somit auf Qualifikationskurs für die Deutsche Meisterschaft Ende März in Meinerzhagen.

1. Mannschaft: Marius König, Marcel und Maurice Nachtigall

Internationales Prellball-Turnier erreicht Mannschaftsrekord

Spitzenprellball in Bochum, und das mit mehr Mannschaften als je zuvor. Mit dem fünften internationalen Pott-Pokal am Samstag (23. September 2023) haben wir einen neuen Teilnehmendenrekord aufgestellt. 37 Mannschaften aus ganz Deutschland und Österreich nahmen die zum Teil lange Anreise auf sich, um in Bochum Prellball auf höchstem Niveau zu spielen. Gemeinsam mit dem Linden-Dahlhauser Turnverein konnten wir dieses Jahr wieder viele Gäste aus Ost und West und sogar aus Wien begrüßen. In zwei Hallen der Maria Sibylla Merian Gesamtschule in Bochum Wattenscheid spielten sie in vier verschiedenen Spielklassen um den Turniersieg. Auch Frisch-Auf war mit zwei Mannschaften vertreten. Durchsetzen konnten sich jeweils der TuS Aschen-Strang bei den Männern, MTV Eiche-Schönbeck bei den Frauen, der TV Berkenbaum bei den Senioren und in der Freizeitklasse der TV Rieschweiler. Wir bedanken uns herzlich bei all unseren fleißigen Helfenden, die sich um die Verpflegung, den Auf- und Abbau und die Spielleitung gekümmert haben. Ein großer Dank geht auch an den Linden-Dahlhauser Turnverein für die gute Kooperation. Und zu guter letzt möchten wir uns natürlich herzlich bei allen teilnehmenden Mannschaften bedanken und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Zuschauer